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WAZ Mehr als Kohle
 
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Mehr als Kohle – Erinnerungen an unsere Bergbau-Ära

Mit der Schließung von Prosper Haniel in Bottrop Ende 2018 geht die Ära des Bergbaus im Revier zu Ende. Um dieses Stück Zeitgeschichte zu dokumentieren und zu verbreiten, haben zum ersten Mal die WAZ-Lokalredaktionen und alle Lokalradios im Ruhrgebiet miteinander kooperiert. Wir haben im April 2018 unsere Leser und Hörer nach ihren ganz persönlichen Erinnerungen an den Bergbau gefragt. Hunderte haben sich bei uns gemeldet. Die eindrucksvollsten Geschichten haben wir in Text, Fotos, Ton und Bewegtbild bei "Mehr als Kohle" festgehalten. Mit einem Klick auf die jeweiligen Buttons "Zum Artikel" starten unsere Multimedia-Reportagen. Glück auf!

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Fotocredit: Ingo Otto

Als junger Mann wird der Bochumer Manfred Vieting mit sechs anderen Kumpeln verschüttet. Fast zwei Tage lang warten sie auf Rettung.

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Fotocredit: Ingo Otto

Um die Lehrlinge in ihrer Freizeit zu beschäftigen, hat der Vater von Alfons Buchholz einen Tischtennis-Verein gegründet - für die Bergleute von Zeche Constantin in Bochum.

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Fotocredit: Privat

In den 80er Jahren betreiben Werner und Eva Avenhaus in einer Bergarbeitersiedlung Bio-Ackerbau - für viele etwas völlig Verrücktes. Das Ehepaar freundet sich mit den Nachbarn an, lernt die Bergarbeitermentalität kennen und ein paar Worte Türkisch.

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Fotocredit: Privat

Als junger Bergmann wird der Bochumer Klaus Tietzick in einem Stollen der Zeche Theresia in Höntrop von herabfallendem Geröll eingeklemmt. Allein liegt er in der Dunkelheit und denkt an seine Freundin Ruth.

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Fotocredit: Privat

Alfons Plenge aus Bottrop war jahrzehntelang Steiger und Wetteringenieur auf Prosper Haniel. Er erlebte, wie ein Durchschlag für einen Staubsturm unter Tage sorgte und faustgroße Steinbrocken durch den Schacht geschleudert wurden.

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Fotocredit: DMT-Journal

Mit der Schließung der letzten Zeche verliert das Ruhrgebiet auch eine Schulform. Willi Stenmanns leitete bis zu seiner Pensionierung die Bergbau-Berufsschule West; vor wenigen Jahren wurde sie geschlossen.

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Fotocredit: Privat

50 junge Südkoreaner reisten 1963 nach Düsseldorf, um im Bergbau zu arbeiten. Deutschland hatte die Männer angeworben. Ji-Soo Kim war einer von ihnen.

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Fotocredit: Ralf Rottmann

Tobias Brambosch und seine Kumpels verarbeiten die Liebe zum Bergbau in ihrer Musik. Als „Heavy Metal Malocher“ rocken sie seit 20 Jahren die Zeche.

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Fotocredit: Lars Fröhlich

Jürgen Dorloff folgte in den 50er Jahren dem Ruf einer Werbekampagne: Er kam aus Norddeutschland in die "Stadt der 1000 Feuer", um im Bergbau zu arbeiten.

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Fotocredit: Volker Herold

Besucher der Bergbausammlung Rheinhausen bekommen nicht nur Geschichte nahegebracht, sondern auch Geschichten. Denn durch die Ausstellung führen ehemalige Bergleute.

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Fotocredit: Svenja Hanusch

Der Wittener Hans-Jürgen Lewer stammt aus einer Bergarbeiterfamilie. Obwohl er selbst kein Bergmann war, fasziniert ihn der Pütt bis heute.

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Fotocredit: Jürgen Theobald

Im Wittener Muttental pflegt das Ehepaar Eberle die Erinnerung an den Bergbau. Ihr Gasthaus beherbergt Grubenlampen, Maschinen und viele Geschichten.

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Fotocredit: Privat

In den 1960er Jahren waren Grubenfahrten während des Betriebes für Besuchergruppen noch eine Seltenheit. Der Hattinger Tanzlehrer Arno Brand berichtet von einer außergewöhnlichen Erfahrung.

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Fotocredit: Stefan Arend

Uwe Peise aus Sprockhövel hat selbst nicht im Bergbau gearbeitet. Das "Schwarze Gold" und die damit verbundenen Geschichten und Mythen faszinieren ihn dennoch seit Kindertagen.

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Fotocredit: André Hirtz

Edith und Horst Müller heiraten am 1. August 1956. Genau ein Jahr zuvor ließen 41 Bergleute ihr Leben auf Zeche Dahlbusch. Horst half bei der Grubenwehr - auch am Hochzeitstag.

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Fotocredit: André Hirtz

Joachim Skrzypczak war Bergmann auf Zeche Zollverein. Der Ausgleich zur Maloche waren die Tauben im eigenen Schlag. Bis heute ist der Essener der Taubenzucht treu geblieben.

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Fotocredit: Stefan Arend

An seinem ersten Tag unter Tage wäre Hans-Joachim Gaffron fast gestorben. Geistesgegenwärtig verhinderte er eine Katastrophe in Essen.

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Fotocredit: Stefan Arend

Ursula Allstadt sollte am Holzlagerplatz dafür sorgen, dass auf Zeche Zollverein kein Holz geklaut wird. Sie war eine der ersten und einzigen Frauen - mit extra für sie gebauter Toilette.

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Fotocredit: Olaf Ziegler

Ein junger Brite verliebt sich in die Tochter eines Bergmannes. Er möchte sie heiraten und mit in seine Heimat nehmen. Doch das Mädchen ist schwer krank.

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Fotocredit: Olaf Ziegler

Als Junge träumte Mikail Zopi davon, Lehrling im Ruhrgebietsbergbau zu werden. Dafür ließ er sogar das Gymnasium in seiner Heimat sausen.

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Fotocredit: Olaf Ziegler

Was tut jemand, der sein ganzes Arbeitsleben auf der Zeche malocht hat, wenn der Ruhestand ansteht? Der Gelsenkirchener Bergmann Reinhard Ostermann gründet einen Karnevalsverein.

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Fotocredit: Joachim Kleine-Büning

Der Gladbecker Walter Hüßhoff war Bergmann aus Leidenschaft. Nun macht er sich im Bergmanns- und Geschichtsverein Moltke dafür stark, dass die Erinnerungen nicht verloren gehen. 1986 zog er bis vor das Bundeskanzleramt, um sich für den Erhalt der Zeche Hugo einzusetzen.

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Fotocredit: Lutz von Staegmann

Seit 29 Jahren arbeitet Muzaffer Subasi (48) im Bergbau. Bald beginnt seine letzte Schicht auf der Zeche Prosper Haniel. Der Familienvater arbeitet gerne unter Tage.

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Fotocredit: Ingo Otto

In den Stollen der Bergwerke waren Tiere lange Zeit eine Selbstverständlichkeit. Der Herner Heinrich Wortmann kann vom teilweise skurrilen Zusammenleben berichten.

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Fotocredit: Ingo Otto

Die Hernerin Klaudia Scholz vermittelte aus der Zentrale des RAG-Telefonnetzes zwischen allen möglichen Anrufern. Das Telefonieren hatte damals noch den Charme des Außergewöhnlichen.

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Fotocredit: Thomas Gödde

Der Mülheimer Erhard Mohr hat in der Bergbauforschung gearbeitet. Und lernte dabei eine ganz spezielle Erscheinungsform der Kohle kennen.

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Fotocredit: Michael Dahlke

Der Mülheimer Hajo Plückers sammelt historische Wertpapiere. Unter seinen Schätzen befinden sich zahlreiche Bergbauaktien. Die Lust am Entdecken treibt ihn an.

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Fotocredit: Franz Naskrent

Seit einem Grubenunglück sitzt der Oberhausener Thomas Hoffmarck im Rollstuhl. Seinen Lebensmut hat er durch den schlimmen Unfall aber nicht verloren.

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Fotocredit: Thomas Gödde

Als Witwe eines Bergmanns trauert die Oberhausenerin Margot Wippmann nicht um das Ende des Kohle-Zeitalters. Sie war stets in Sorge, wenn ihr Mann bei der Arbeit war.

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Fotocredit: Gerd Wallhorn

36 Jahre Bergmann, davon 30 bei der Grubenwehr, verschiedenste Zechen. Der Oberhausener Rüdiger Schürken ist eine Verkörperung des Bergbaus. Bereut hat er Oberhausener seine Zeit unter Tage nie.

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